Digitales Multitalent: Florians spannende Agrando Journey

March 9, 2020, 1:48 p.m.

Er kann professionell designen, coden und fotografieren: Florian Fröhlich war heiß begehrt bei großen Firmen – doch er entschied sich für das Startup Agrando mit seiner starken Vision. Seitdem erlebt der “Verwandlungskünstler” eine spannende Journey im Unternehmen und kann all seine Talente voll einbringen. Wenn er mit dem Team beim Grillfest im Sommerregen tanzt oder nachts mit gestrandeten Kollegen Videospiele zockt, weiß er, dass es genau die richtige Entscheidung war.

 

In nur zwei Jahren entwickelte sich Florian Fröhlich bei Agrando vom ersten festangestellten Designer über Head of Design und User-Interface-Designer zum Frontend-Developer. Wie seine Reise hier begann, woran er aktuell arbeitet und was ihn täglich darin bestätigt, Teil der gemeinsamen Mission zu sein, verrät er im Interview “Meine Agrando Story”.

 

 

Hallo Florian, bitte beschreib dich kurz in drei Sätzen.

Ich bin geboren und aufgewachsen im schönen Dachau und liebe die Lage meiner Heimatstadt: eingebettet zwischen München und den wilden Moosen und Feldern des Hinterlands. Während meiner Urlaube entdecke ich die Welt und ferne Länder mit meiner Partnerin und Freunden am liebsten ganz individuell bei einem Roadtrip durchs Land. Meine Liebe zum Designen und Coden habe ich schon damals im Jahr 2005 mit 14 Jahren entdeckt, als ich meinen ersten eigenen Computer bekommen habe.

 

Erzähl uns, wie du zu Agrando gekommen bist.

Ich erinnere mich noch genau an den kalten Dezembertag: Eine Recruiterin meldete sich bei mir via Social Media. Schon im Anschreiben sprang mir das Wort „Startup“ direkt ins Auge, denn für gewöhnlich meldeten sich nur große Firmen bei mir. Der persönliche Kontakt zu den Agrando Gründern Jonathan und Jonas war schnell hergestellt. Bei unserem ersten Gespräch zeigte sich, dass das Unternehmen noch ganz am Anfang stand. Ich sah die Chance, bei dem Aufbau eines spannenden Startups mitwirken zu können – da war mein Feuer geweckt. Noch am selben Abend setzte ich mich hin und fing an: Ich weiß noch genau, wie ich nach ein paar Nächten am ersten Weihnachtsfeiertag meine E-Mail mit ersten Designs abgesendet habe, quasi als „Probearbeit“. Direkt am nächsten Tag bekam ich Antwort von Jonathan und im Anhang mein Jobangebot. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Jetzt, über zwei Jahren später, bin ich schon fast ein Agrando-Urgestein und immer noch von der Dynamik im Unternehmen begeistert.

 

Sag mal, was machst du hier eigentlich den ganzen Tag so?

Morgens findet man mich im Entwickler-Standup, unserem 10-Minuten Meeting wo sich alle Entwickler gegenseitig über den aktuellen Stand ihrer Arbeit informieren. Dann entscheide ich, welchem Feature ich heute meine Aufmerksamkeit widme, analysiere und plane die einzelnen Todos und mache mich dann ans Coden. Dabei arbeite ich im Laufe des Tages eng mit dem Produktteam zusammen und bespreche Details zu Anforderungen oder dem Design persönlich mit Maggy oder Alex. Gegen Abend, wenn sich das Büro so langsam leert, laufe ich als Nachteule nochmal zur Höchstform auf: Ich lade nach getaner Arbeit den neuen oder geänderten Code auf den Testserver hoch, wo meine Kollegen im Anschluss ein Review vornehmen.

Wenn mal wieder neue Fotos gefragt sind bin ich auch mal einen Tag mit Johannes auf dem Land unterwegs und fotografiere dort eifrig Landwirte im Dialog mit Händlern oder auch mal die Kühe im Kuhstall. Nach Feierabend findet man mich entweder beim Trainieren auf dem Sportplatz, beim Tanzen oder unterwegs als Eventfotograf in München.

 

Was sagt dein “Funny Title” über dich aus?

In einem Startup ist es wichtig, anpassungsfähig zu sein und Veränderungen positiv gegenüber zu stehen. Ich finde, diese Art der Offenheit ist eine Kunst, die jeder mitbringen sollte, der bei einem Startup mitwirken möchte. Als ich zum damals noch kleinen Team von Agrando hinzu gestoßen bin, war ich neben Johannes, der als Werkstudent mit Designaufgaben betraut war, der erste festangestellte Designer. Ein paar Monate später war ich als Head of Design für ein dreiköpfiges Team verantwortlich. Als wir unsere Teams neu strukturiert haben, wechselte ich als User-Interface-Designer ins Development-Team und jetzt setze ich meine „Journey“ als Frontend-Developer fort. So gesehen finde ich „Verwandlungskünstler“ ganz treffend und ich bin mir sicher, die Verwandlung ist ein stetiger Prozess und nie abgeschlossen.

 

Wo ist dein Lieblingsplatz im Büro? Und warum?

Mein Lieblingsplatz im Büro ist das große Fenster zur Nordseite. Von dort aus sieht man geradewegs auf den O2 Tower und die Großbauprojekte. Das ist ein inspirierender Anblick weil dort auch ständig was voran geht. Tagsüber hilft es mir immer, wenn ich den Kopf frei bekommen möchte, kurz das Fenster zu öffnen, meinen Blick hinüber in Richtung Olympiagelände schweifen zu lassen, und dabei frische Luft zu schnappen. Und abends mit Beleuchtung ist es ebenfalls eine schöne Aussicht auf das urbane München.

 

Erzähl uns von deinem schönsten Agrando Moment.

In den letzten zwei Jahren sind viele schöne Erinnerungen entstanden, zum Beispiel bei unserem Sommerfest am Starnberger See. Dort standen wir direkt am Ufer an einem abgelegenen Seegrundstück unter zwei Pavillons im warmen Sommerregen bei Musik und gutem Essen. Es war wie eine Grillparty mit Freunden.
 Eine tolle Zeit haben wir definitiv auch immer bei unseren Entwickler-Teamevents. An einem Abend waren wir bis tief in der Nacht im Büro und und haben zusammen Videospiele gespielt, weil Alex seine Bahn verpasst hatte und wir mit ihm gewartet haben, bis die nächste kommt.

 

Was macht Agrando für dich so besonders?

Agrando ist ein Team von hochmotivierten jungen oder jung gebliebenen internationalen Professionals. Dadurch ergibt sich für mich einfach ein ungemein inspirierendes und multikulturelles Arbeitsumfeld, welches ich in dieser Form bisher noch nicht erlebt habe. Auch wenn wir inzwischen als Firma recht erwachsen geworden sind, gibt es noch immer diesen „Startup-Vibe“. Man hat das gute Gefühl, seine eigenen Ideen einbringen und so etwas beitragen zu können. Außerdem ist es toll zu sehen, wie Partner und Familie bei uns integriert werden und auch auf jedem Teamevent gerne gesehen sind. 

Was für mich auch ganz entscheidend ist: Wir haben uns mit unserer Mission einer sehr wichtigen Sache verschrieben und zwar der Digitalisierung der Landwirtschaft – einer Revolution, bei der man gerne mitwirkt.

 

(Trennlinie)

Das Team hinter Agrando ist unser Herzstück, ohne das nichts von all dem möglich wäre, was wir für die Landwirtschaft leisten. Wer diese Menschen sind, was sie dazu antreibt mit Agrando die moderne Landwirtschaft zu prägen - das erfahrt ihr in unserer Interviewreihe "Meine Agrando Story". Jedes Agrando-Teammitglied stellt sich und seine persönliche Story vor. Im letzten Beitrag haben wir mit Agrarexperte Franz Faltermeier gesprochen.


Möchtest du Teil der Agrando Vision werden? Dann schau doch mal auf unserer Karriereseite vorbei. Wir suchen engagierte Talente wie dich, die die Landwirtschaft aktiv mitgestalten möchten!

 

Autor Kristina Lutilsky
2020 09. March